Michael Meyerhoff | COO
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Pressemitteilung

Sicherere KI-Anwendungen für die Medizin: 

München, 08.06.2021

Künstliche Intelligenz erleichtert bereits den Alltag vieler Ärzt:innen. So erkennt sie beispielsweise bei Röntgen- oder MRT-Aufnahmen Krankheitsmuster, hilft bei Diagnosen und empfiehlt Therapien. KI-basierte Lösungen benötigen jedoch Tausende konkreter Beispiele, um lernen zu können und müssen gleichzeitig überprüft (validiert) sein, um als Medizinprodukt zugelassen zu werden. Datenbestände für die Umsetzung von innovativen KI-Produkten sind aber häufig nicht hinreichend groß und auch nicht repräsentativ. Noch dazu sind medizinische Bilddaten hochsensible Patientendaten, die den strengen Regularien der DSGVO unterliegen und nicht uneingeschränkt verwendet werden können. 


Hier setzt unser gemeinsames Projekt „NeuroTest“ mit der Hochschule Landshut unter Leitung von Prof. Dr. Stefanie Remmele an. Die Professorin des Forschungsschwerpunkts Medizintechnik erforscht, wie sich künstliche Patientendaten zur Verwendung in KI-Modellen bei der medizinischen Bildgebung entwickeln lassen.


Gleichzeitig arbeiten wir als Projektpartner an einer Online-Plattform, um Herstellern von medizinischen Geräten eine Möglichkeit zu bieten, ihre KI-basierten Medizinprodukte testen zu können, bevor sie eine Zulassung beantragen. 


Mithilfe der Entwicklung von Methoden zur Erstellung von synthetischen Referenzdaten in Kombination mit realen Patientendaten, die gleichzeitig über eine standardisierte Softwareplattform konstant überprüft, erweitert und abgeglichen werden, erwarten wir uns einen deutlichen Fortschritt in der Standardisierung, Anwendung und vor allem im Zulassungsverfahren von KI-Lösungen im Bereich der bildgebenden Medizintechnik.


Unser Projekt wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit rund 400.000 Euro gefördert, deepc steuert 225.000 Euro aus Eigenmitteln bei. 

Assoziierte Partner sind die Technische Universität Berlin und die Physikalisch-Technische Bundesanstalt, PTB.


Mehr Wissenswertes zu “Neurotest” hier: https://www.haw-landshut.de/aktuelles/news/news-detailansicht/article/ki-anwendungen-in-der-medizin-sicherer-machen.html



Pressekontakt
Natalie Erdmann
CMO
natalie.erdmann@deepc.ai
www.deepc.ai
Im digitalen Gründerzentrum WERK1 im Münchener Werksviertel arbeiten die Gründer:innen von deepc (Dr. Franz Pfister, Julia Moosbauer, Dr. Michael Meyerhoff, Paul Mayer) mit ihrem Team aus über 25 erfahrenen Expert:innen aus MedTech, KI, Software und Healthcare an der Entwicklung von Medizinprodukten mit dem Ziel, den Workflow bei bildgebender Diagnostik mit wegweisender KI- und Software-Technologie zu vereinfachen und zu verbessern.

Im März 2021 startete deepc in Europa den Betrieb der neuartigen KI-Plattform´deepcOS´.Das im Klinikalltag und in radiologischen Praxen erprobte, CE-gekennzeichnete Medizinprodukt unterstützt und verbessert mit verschiedenen KI-Anwendungen führender internationaler Partner die radiologische Diagnostik und ist einfach, sicher und datenschutzkonform in bestehende klinische Systeme zu integrieren. deepc wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) mit dem Gründerpreis und dem Sonderpreis im Bereich Gesundheit ausgezeichnet. Mehr unter www.deepc.ai